Die Tiere werden zur Schau gestellt und müssen ein tristes Leben hinter
Isolierglasscheiben, Gitterstäben, auf PVC-Böden, gestrichenen Betonwänden
und Kunstlicht verbringen. Verhaltensstörungen und Wahnsinn sind der einzige
Ausweg für die Tiere, dieses trostlose Dasein zu ertragen.
Die Betreiber und Nutznießer des Tiergartens haben keine vernünftigen Argumente, die die
Gefangenhaltung der Wildtiere rechtfertigen. Deshalb wird den wenig
interessierten und informierten Besucherinnen und Besuchern permanent das Märchen von
"Artenschutz" und "Volksbildung" vorgegaukelt. Die Befürworterinnen und Befürworter, die Medien
sowie Volksvertreter wollen ebenfalls das Schicksal der eingesperrten Tiere
nicht wahrhaben und berufen sich in der Regel auf die lange Tradition.
Zoos gaukeln eine heile Welt vor, stellen aber lediglich verhaltensgestörte
Tiere als "normal" aus und vermitteln niemals ökologische Zusammenhänge.
Aber selbst wenn die Anlage im Tiergarten Straubing vergrößert, das
Beschäftigungsangebot erweitert und der Personalschlüssel erhöht werden
sollten, - worauf es keinen Hinweis gibt -, bliebe die Schimpansenhaltung
immer eine artwidrige Qualhaltung.
Schreibe jetzt eine Mail an den
Oberbürgermeister und fordere ihn zur Schließung der Schimpansenanlage auf!
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