Action Preview

REAGIEREN SIE AUF DEN DIOXINSKANDAL, FRAU MERKEL!

Auf Dioxinskandal reagieren – Agrarpolitik ändern!

Der Dioxinskandal weitet sich aus. Zwischenzeitlich war jeder elfte Landwirtschaftsbetrieb in Niedersachsen gesperrt, weil er dioxinverseuchtes Futtermittel bezogen hat. Deutschlandweit waren über 4.700 Betriebe mit einem Vermarktungsverbot belegt. Dabei geht es nicht nur um Frühstückseier. Neben der Legehennenhaltung ist auch die Schweine- und Geflügelmast betroffen.

Aber die zuständige Ministerin Ilse Aigner ist mit dem Krisenmanagement komplett überfordert. Sie verharmlost und trägt nicht zur Aufklärung der Umstände bei. Die Schuld tragen für sie nur wenige „schwarze Schafe“, bei denen angeblich auch mit besseren Kontrollen nichts erreicht hätte werden können. Diese Einstellung ist grob fahrlässig! Anstatt selber Initiative zur Verbesserung der Futter- und Lebensmittelsicherheit zu ergreifen, wartet die Bundesregierung auf Vorschläge der Futtermittelindustrie. Damit macht sie den Bock zum Gärtner.

Wir fordern: Der Verbraucherschutz muss vorsorgend gestärkt werden. Die Konsumenten müssen schneller und umfassender über akute, aber auch langfristige Gefahren informiert werden. Das Kontrollsystem in Deutschland ist zu schlecht! Deshalb brauchen wir mehr Kontrolleure und bessere Kontrollen. Um die Vermischung von Futtermitteln und Industriefetten zu verhindern, müssen die Produktströme klar getrennt werden. Für die Hersteller von Futtermittelkomponenten muss eine Zulassungs- und Registrierungspflicht vorgeschrieben werden.

Neben diesen dringend notwendigen Maßnahmen muss aber unsere Landwirtschaft weiter umgebaut werden. Die unter Rot-Grün auf den Weg gebrachte Agrarwende stockt seit der Regierungsübernahme durch die CDU 2005. Wir brauchen eine bäuerliche Landwirtschaft, die nachhaltig produziert und auf die Stärkung des ökologischen Anbaus und regionaler Kreisläufe setzt. Aber Schwarz-Gelb steht für eine Agrarpolitik von vorgestern: Agrarfabriken, Massentierhaltung, Gentechnik.

Deswegen schreibe jetzt eine Protestmail oder ein Fax an die Bundeskanzlerin und mache deutlich: Die Zeit der Vertuschung ist vorbei. Mehr Transparenz, mehr Kontrolleure und eine nachhaltige Wende in der Agrarpolitik sind nötig um weitere Skandale in der Landwirtschaft und bei unserem Essen zu verhindern.

Bitte beachte bei der Direktfax Funktion folgendes: Das Telefax wird über einen externen Dienstleister (GTC Telecommunication GmbH, 70182 Stuttgart, www.interfax.net/de) verschickt. Du kannst diese Funktion kostenlos benutzen, die Kosten tragen wir. Dabei übergeben wir die Daten, die zum Versand erforderlich sind. Bei dem Dienstleister werden keinerlei Daten über den Zeitpunkt des Versands hinaus gespeichert. Wenn die Zielrufnummer nach 4 Versuchen nicht erreicht wurde, wird der Vorgang beendet. Eine Speicherung der Daten findet auch dann nicht statt. Es werden jedoch Sendeprotokolle erstellt und gespeichert. Eine Rückführung dieser Protokolldaten auf eine einzelne Person ist nicht möglich. Du erhälst außerdem einen Bericht, ob Dein Fax zugestellt worden ist oder nicht. Diesen findest Du in Deinem MEINE KAMPAGNE Postfach.


Um an dieser Aktion teilzunehmen, bitten wir Dich, Dich auf MEINE KAMPAGNE zu registrieren go active